Gedichte

Der Dackel

 

Es gibt viele Hunde auf dieser Welt,

doch einen, der und besonders gefällt;

Es ist der Dackel, und allen bekannt

und sehr beliebt in Stadt und Land.

Er ist nicht groß, er ist mehr klein

und passt in fast jede Wohnung hinein.


Doch selbst bei solch einem kleinen Hund,

geht’s manches Mal auch ganz schön rund.

Ob Kurz-, ob Langhaar oder mit rauhem Fell,

er passt genau auf und ist immer zur Stell`.

Wenn´s los geht, die Leine genommen wird

und Frauchen oder Herrchen den Dackel ausführt.

 

Doch manchmal geht’s nicht,

der Dackel bleibt zu Haus

und füllt die Zeit mit Warten aus.

Jetzt hört er Schritte und oh wie fein,

das Frauchen, Herrchen ist wieder daheim.

Nun wird der kleine Dackel umsorgt,

man hat ihn schließlich nichtz geborgt,

man hat ihn genommen nicht ohne Grund,

er schenkt und freude, der kleine Hund.

Drum tun wir für ihn, was ihm gebührt,

auch wenn er sich wie wild aufführt.

Er braucht uns Menschen, wir brauchen den Hund

und bleiben durch Jagen und Wandern mit ihm gesund.

 

Doch ein jeder Hund, ob groß, ob klein,

Nimmt seinen Platz beim Menschen ein.

Es heißt nicht umsonst, der Dackel ist treu,

dem Dackelfreund ist diese Devise nicht neu.

Er weiß aus Erfahrung, ein Dackel ist gut,

wenn er nur immer das Richtige tut.

 

Ich schau´ mich um, was seh´ich da ?

Ein goldbraun leuchtendes Augenpaar.

Mein kleiner Dackel, jetzt geht’s los;

Er springt mir vor Freude fast auf den Schoß;

Er weiß, nun geht’s raus in Wald und feld,

wo es ihm und uns so gut gefällt.

 

                                                                             (Doris Dicke)

 

 

Der Dackelwelpe
 
Ein Dackelwelpe kommt ins Haus
und schnell ist´s mit der Ruhe aus.
Kaum ist der Racker aufgewacht,
da sucht er auch schon mit Bedacht,
Gelegenheit zum Unsinn machen!
Bringt er dich auch oft zum lachen,
hüte deine liebsten Sachen !!
 
Das Körbchen hat er angefressen,
die Schuhe mit dem Zahn vermessen.
Auf dem Teppich - völlig ungeniert,
steht die Pfütze, weil´s draußen friert.
Gibt es dann ein böses Wort,
so ist er hinter`m Sessel fort.
 
Um die Ecke schaut ganz wacker,
nur ein Äuglein von dem Racker.
Unterdrückst du deine Wut,
sagst ihm - "jetzt ist alles gut",
da kommt er dann hervorgeschossen,
hat den Trick doch sehr genossen.
 
Nachts halb drei ,geweckt aus deinem Schlaf,
er muss mal - feiner Welpe, so ist´s brav.
Im Nachtgewand flink aus dem Bett,
sofort zur Tür, dass wäre nett.
Doch im Dunkeln diese Splitter,
prompt trittst du hinein - das ist bitter.
Ein Stock, vom Welpen fein zerkaut,
hast´s nicht bemerkt, bist nicht erbaut.
 
Die Türe wird nun aufgemacht
kalt und frostig ist die Nacht
Das Dackelkind , es ist verschwunden
jetzt wartest du schon halbe Stunden.
Möchtest gern ins Bett nun geh´n,
doch vom Welpen ist noch nichts zu seh´n.
 
Schmeißt dich in die Sachen schnell,
auch noch links rum an, wie originell!
Wirst suchen müssen ihn im Garten,
willst und kannst nun nicht mehr warten.
Doch vom Welpen keine Spur,
wo steckt der kleine Racker nur ?
 
Hat ein Mauseloch entdeckt
welches sein Interesse weckt.
Fleißig buddelt er im Loch
ein bisschen tiefer geht es noch.
Vergessen ist das Pfützchen schnell,
bald schon wird es nun auch hell.
 
Kannst jetzt gleich zur Arbeit fahren,
doch tröste dich, denn mit den Jahren,
wird aus dem kleinen Dackelwesen,
ein dir treuer, liebenswerter - BESEN.

 

 

Der Sonntagsspaziergang

 

Schnüffel hier und schnüffel dort,

plötzlich ist der Dackel fort.

Hat erspäht ein Hasenohr,

aus dem Busch, da lugt´s hervor

 

Es hilft kein Rufen und kein Schrei,

das Dackeltier - das rennt vorbei.

Verschwindet dann im Walde schnell,

laut hört man eifriges Gebell.

 

Da steht man nun und kann´s nicht fassen,

das Dackeltier - das kann´s nicht lassen.

Dreht im Walde seine Runden,

Frauchen wartet manchmal Stunden.

 

Drum merk es dir gar bald,

willst mit dem Dackel in den Wald,

pack dir einen Rucksack fein,

Brot und Wasser müssen rein.

 

Auch ein Klappstuhl kann nicht schaden,

so kannst du in der Sonne baden.

Fällt jedoch der üble Regen,

ist ein Schirm der wahre Segen.

 

Darfst den Spaten nicht vergessen,

im Fuchsbau hat mancher schon gesessen.

Kannst du dann nicht alles tragen,

so nützt dir sehr ein kleiner Wagen.

 

Nimm dir auch ein Buch noch mit,

das hält dich wach und geistig fit.

Genieße nun die freie Zeit,

denn der Dackel ist noch weit.

 

Und, nach vielen Seiten lesen,

kommt dann an, der kleine Besen.

Schuldbewusst, mit treuem Blick,

siehst du wohl, - ich bin zurück !

 

Ist es doch dein Dackeltier,

das verschafft hat Pause dir

Willst den Besen niemals tauschen,

bist eben doch das beste Frauchen.

 

 

 

Der Heißgeliebte


Leicht beleidigt, eigenwillig,

doch beim Futter ziemlich billig,

krumme Beine, Schwanzgewackel,

heiß geliebt : der deutsche Dackel.

In dem Land der Disziplin,

hält man ausgerechnet ihn,

der nichts von Befehlen hält,

für den größten Hund der Welt.

Schenkt ein Dackel seine Liebe,

sind es nicht nur dumpfe Triebe !

Nein, dann ist es ein Entschluss,

den der Mensch erwidern muss !


 

 

 

Der Teckel


Der Teckel ist ein Freund-

ein hübscher kleiner.

 

Der Teckel-

doch nicht irgendeiner.

 

Er hat Charakter,

ist ein „Ich“.

 

Wenn er dich liebt,

liebt er nur Dich !

 

Er spielt mit Dir,

er spricht mit Dir.

 

Klug wie ein Mensch,

treu wie ein Tier.


 

 

 

 

When God had made the earth

 

When God had made the earth and the sky

The flowers and the trees,

He made all the animals

And all the birds and bees.

And when his work was finished

Not was quite the same, 

He said : I will walk this earth of mine 

And give each a name.

And so he travelled land and sea

And everywhere he went

A little creature followed Him

Until his strenght was spent.

When all were named upon the earth

All in the sky and sea,

The little creature said : Dear God

There's not one left for me.

The Father smiled and softly said :

I've left you to the end

I've turned my own name back to front

And called you Dog my friend.

 

 

Er ist eben mein Hund


Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen.

Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie schon immer.

Er ist eben mein Hund.

 

 

 

 

Der Neue

Ich weiß noch genau die Stunde,
als Du kamst in unsere Runde.
Schautest alle einzeln an.
"Diesen nehm ich", sagtest Du dann.

Hochgenommen auf den Arm,
bei dir war es sehr schön warm.
Der Geruch, der war mir neu,
und ich dachte voller Scheu,
was kommt jetzt auf dich zu,
und ich hatte keine Ruh.
Ab ins Auto, schon ging´s los,
wohin komm ich denn nun bloß?
Bald war diese Fahrt vorbei,
mir war alles einerlei.
Denn vor Angst konnt´ich nur beben,
auf den Teppich ging der Segen.
Ins Körbchen setztest Du mich nun,
um mich dort mal auszuruh´n.

Neugierig sah ich mich dann um,
aber es war doch zu dumm.
Keiner war zum spielen da,
und es wurde mir nun klar;
jetzt bist du doch ganz alleine,
hört denn keiner, daß ich weine?
Dann kamst Du ins Zimmer rein,
sprachst ganz ruhig auf mich ein.
Mein ganzer Kummer war verflogen,

sie war´n weg nun meine Sorgen.
Es war, als hätte ich geträumt,
nun hatte ich einen großen Freund!
Viele Jahre sind wir nun zusammen,
sind durch Dick und Dünn gegangen.
Meine Beine wollen oft nicht mehr.
Das Laufen fällt mir oft gar schwer.

Ich will es nun doch einmal wagen
und es Dir ganz offen sagen:
Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt,
großer Kummer dich bewegt,
einen Trost in Deinem Leid:
Sie war schön mit Dir, die Zeit.
Denke dann in stillen Stunden,
wieviel Liebe uns verbunden.
Einer war für den Andern da,
und es war doch wirklich klar:
Eine Liebe, rein wie das Licht,
mein Herz, das schlug nur für Dich.

 

 

Herr und Hund
 

Ein Mensch, im Kopf sonst kerngesund,
beschließt: Ich kauf mir einen Hund.
Der ist mutig, treu und schön,
wird viel mit mir spazieren gehn,
bringt Freude ins Familienleben,
wenn wir ihm tüchtig Futter geben.


Daß dies sein erster Trugschluss war,
wird diesem Mensch erst später klar.
Er kann es jetzt noch nicht erfassen,
auf was er sich da eingelassen.


Wo Ruhe war bisher im Haus,
erklingt es nun wie Sturmgebraus.

Die Nachbarn haben bald vernommen:
Ein kleiner Hund ist angekommen.


Gesetze, die bis dahin galten,
beginnt das Kerlchen auszuschalten.
Er setzt sich sofort obenauf,
bestimmt des Menschen Lebenslauf.


Die Hobbys, die er immer pflegte,
den Garten, den er so schön hegte,
verblassen schnell zur gleichen Stund,
der Mensch denkt nur noch an den Hund.


Und dieser nützt das weidlich aus,
ist Boß im Garten und im Haus,
darf alles, was bisher verboten,
beschmutzen mit den süßen Pfoten. 


Die Schuhe und das Sofakissen
werden erst mal klein gebissen.
Der Rasen und die Fliederbüsche
verlieren schnell von ihrer Frische.


Der Garten - einst des Hauses Zier -
wird umgepflügt vom Hundetier.
Auch die Wohnung - gut geputzt -
wird als Hundespielplatz nun genutzt.


Für den Mensch nebst Kinderschar
der Teppich früher heilig war,
der Hund mißachtet das Tabu,
er pinkelt drauf - und scharrt es zu.


Der Mensch beschließt daraufhin still,
dass er den Hund erziehen will.
Doch bald wird ihm sehr deutlich klar,
daß dies der zweite Trugschluss war. 


Wo er ganz freundlich sagt: "Komm her",
da rennt der Hundling kreuz und quer.
Sagt er: "Hund, hör auf zu raufen",
hört man das Tier verächtlich schnaufen.


Zur Lösung dieser Seelenqual
bleibt ihm am Ende keine Wahl.
Sich selbst - und auch dem Hund zuliebe -
stürzt er sich ins Vereinsgetriebe.


Er hofft, nun wird sein Los sich wenden -
doch dieser Mensch wird schrecklich enden.
Ist ihm ein Rest Verstand geblieben,
wird der im Club ihm ausgetrieben.


Bald stellt er fest - ist sehr beglückt:
Die Leute hier sind auch verrückt!
Wo andere sich richtig pflegen,
beginnen die sich aufzuregen.


Nicht über Fußball, Weib und Bier,
der Grund ist nur das Hundetier.
Gesprochen wird von der Dressur
und manchen Pudels Haarfrisur.


Den Mensch stört nicht, was rings passiert,
der Hund wird jedenfalls dressiert.
Was hierbei alles schon geschehen,
das glaubt nur der, der es gesehen.


Der Hund, der sonst beim Laufen pennt,
entwickelt plötzlich Temperament.
Unterordnung - nie gehört,
weh dem, der mich beim Spielen stört.


Und neben all den Herrn, den trüben,
sieht man auch manches Frauchen üben.
Sie machen eifrig mit und munter,

rennen den Platz rauf und wieder runter.


Der Hund versucht sich durchzusetzen,
man sieht ihn samt der Frau entwetzen.
Sie flattert waagrecht an der Leine,
nach oben reißt es ihr die Beine.


Dann schlagen beide wie im Traum
einen Klasse Purzelbaum.
Das Herrchen kommt - beugt sich zum Hund:
Gott sei Dank, er ist gesund."


Mein Hund ist spitze - ich bin fit,
die nächste Prüfung mach ich mit.
Am Prüfungstag wird ihm dann klar,
dass dies ein neuer Trugschluss war.


So wird am Morgen unser Held
dem strengen Richter vorgestellt,

beschaut die Wiese sorgenvoll,
auf der sein Hund gleich suchen soll.


Er sieht den Kot der vielen Hasen,
was Kühe legten auf den Rasen.
Sieht innerlich schon voll Entsetzen,
seinen Hund dieselben hetzen.


Später hört er ganz benommen,
wie viele Punkte sie bekommen.
"Von nun an", sagt er bescheiden,
" bist du der Größte von uns beiden."


Die zweite Runde wird gestartet -
die böse Unterordnung wartet.
Das "Fuß" klingt voller Schmelz und Locken,
der Hund - total perplex - bleibt hocken.


Links schräg zur Hecke - geht´s voraus,
der Hund läuft langsam trotz Applaus.
Total geschafft - wie hingemäht,
erntet der Mensch, was er gesät. 


Beschwörend spricht der Herr zum Hund:
"Verlaß mich nicht in dieser Stund".
Als nächstes kommt der Schutzdienst dran.
Jetzt zeigt das Tierchen, was es kann.


Bedrückt war ihm schon länger klar,
daß Herrchen nicht zufrieden war.
Jetzt wird gebissen, bis es kracht,
damit mein Herrchen wieder lacht.


Glücklich geht der Hund davon,
der Richter zählt die Punkte schon.
Der Mensch beschließt in dieser Stund:
"Ich kauf mir einen Schäferhund!"


Sie haben beide überlebt,
den Orden an die Wand geklebt.
Der Hund schielt ganz empört hinüber:
"Ne schöne Fleischwurst wär mir lieber."


Jedoch das Clubgeschehn ist heiter,
es geht in schöner Vielfalt weiter:
Sommerfest und Weihnachtsfeier,
Versammlungstrubel, Ostereier,
Neujahrstrunk und Karneval.
Wer noch nicht hat - wer will nochmal?


Und die Moral von der Geschicht,
besieht man alles mal bei Licht:
Denkst du des Hundes Herr zu sein,
hebt der verächtlich nur sein Bein.

 

 

Ich bin ein Dackel

Ich bin ein Dackel frech und jung,
voll Übermut und voller Schwung.

Im Zuchtbuch steht ich bin von Adel
Mein Körperbau sei ohne Tadel.

Und was mit dem Gebiss wird sein,
das stellt sich in sechs Monat ein.

Doch sehe ich hier kein Bedenken,
man muss mir nur ein Knochen schenken!

Der macht die Zähne, nach Bedarf,
auch noch für andere Sachen scharf!

Ganz wunderbar ist rohes Fleisch,
nur kein Gewürz und nicht zu weich!

Und Gassi gehen, das muss sein,
sonst mach ich in die Stube rein.

Der grüne Wald ist mein Revier,
dass ist was für das Dackeltier.

Auch an Flüssen und an Seen,
geh ich Jagen das ist schön.

Die Düfte geh`n mir in die Nase,
wo sind Kätzchen, Mäuschen wo der Hase.

Ich forsch gerne im dicksten Dreck
Und ist`s am schönsten ist, muss ich weg.

Wie schrill klingt dieses Rufen,
Pfeifen, lass später mich gern Einseifen.


Ist das für mich auch eine Qual,
ich freu mich schon auf das
nächste mal!

Liebkost man mich, hab ich es gern,
ich bin treu ergeben meinem Herrn!

Freut sich der Mensch,
freut sich der Dackel.

Ich weiß, ich muss gehorsam sein,
dann darf ich auch ins Bettchen rein.

Nur zu den Füßen, ich sag`s euch ehrlich,
dass find ich himmlisch , einfach herrlich!

Das ich heut hier der Star,
dass ist doch einfach wunderbar.

Bin meines Wertes mir bewusst,
voll Stolz schwellt mir die Dackelbrust.

Mein Stammbaum spricht für gute Rasse,
wir DACKEL sind nun einmal Klasse!


 

 

 


Ein Lob auf den Dackel

Einen Dackel liebt man nicht,
einem Dackel verfällt man.

Seit alters her ist es uns kund:
Ein treues Wesen ist der Hund,
und gern schafft solch ein Tier sich an,
wer`s braucht und es sich leisten kann.

Die Arten sind recht unterschiedlich,
sie sind teils streitbar und teils friedlich,
hell, dunkel oder auch gefleckt,
teils knapp, teils stark mit Haar bedeckt.

Doch gleich, was jeder sich erkoren,
ich bin auf Dackel eingeschworen,
auf diese kleinen Satansbraten
ich will euch auch den Grund verraten.

Ein jeder Mensch, der mir bekannt,
ist auf Gehorsam wild entbrannt,
und stets zu jedem Dienst von Nöten,
und nur der Dackel hat mit allen
diesen Sachen nichts zu tun.

Gewiss, in lichten Augenblicken
Gehorcht er mal aus freien Stücken,
doch passt`s im nicht, schaut er dich an,
wie`s eben nur ein Dackel kann,
mit schrägem Blick, ganz vorwurfsvoll,
als frage er: " Was soll das wohl?
Zum Dienen bin ich nicht geboren"

Er schlackert knallend mit den Ohren
Und ist im Bruchteil von Sekunden
Hinterm Sofa schon verschwunden,
wo still und leise er beharrlich hockt,
bis dann ein freundlich Wort in lockt.

 

 

 

 

 

 


Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!